Fun and Sports 2025 - Donnerstag - Tag 5

Rodeln Jüngere 

Wer bremst verliert - dies war das Motto der heutigen Rodelaktivität der kleinen Stars. Mit zwölf vorfreudigen Kindern machten wir uns zur Rodelbahn. Nach einer gesangsreichen Autofahrt kamen wir an und legten unser Gepäck ab. Pünktlich um 10:00 Uhr standen die kleinen Stars zur Öffnung der Bahn in der Schlange. Sobald sie an der Reihe waren, stürtzten sie sich in ihr Rodelgefährt und sausten in ihre Probefahrt. Als sie sich alle Eingefahren hatten, wurden die Wartezeiten immer länger, jedoch die Rundenzeiten immer kürzer. Der Morgen verging im Fluge und um 11:00 Uhr lohnte es sich auch nicht mehr den Znüni auszupacken. Nach fünf rasanten Runden pro Star stand der Zmittag schon fast auf dem Tisch – Fotzelschnitten lassen wir uns natürlich nicht entgehen! 

 

Handlettering Jüngere/Ältere

Am frühen Donnerstagmorgen trafen sich zwölf vorfreudige Jungs und Mädels, um ihrer Kreativität freien Lauf zu lassen. Nach kurzer Instruktion über die Kunst des Handletterings griffen alle sofort zu den Stiften und übten fleissig ihre Schönschrift. Es wurden eifrig Plakate, Post- und Geburtstagskarten sowie Geschenke produziert. Alle waren hoch konzentriert und es war für alle Beteiligten ein sehr angenehmer Morgen.

 

Schokoladenmuseum Jüngere

Mit dem Genussbus ging es in Richtung „Maison Cailler“. Die Scharen an Touristen deuteten uns den Weg. Mit 15 interessierten Schleckmäulern machten wir uns auf den Erlebnisweg über die Geschichte der Entstehung der Schokolade. Die Reise führte uns von Kolumbien über französische Revolutionäre und der Weltwirtschaftskriese bis hin zur heutigen Schokoladenindustrie der Schweiz. Besonders interessant waren die Fliessbänder mit Roboterarmen der „Branchli“ Produktion. Nach langem plangen wurden die Schleckmäuler schliesslich mit reichlich Schokolade belohnt. Von weisser, brauner, schwarzer, mit Haselnüssen, Macadamianüssen, Mandeln, mit Honig, Nougat, Nusscreme,  Pralliné Füllung, Trüffel, Caramel,  fruchtiger Füllung  und Meersalz Schokolade.  Als die Bäuche voll waren, begaben wir uns zum Verdauen auf den Spielplatz. Nach unserem Eintreffen suchten andere Gruppen sofort das Weite. Alles wurde belagert. Das Cailler-Auto, die Milchkuh, die Milchkanne,  den Schokoladenzug und das Spielplatz-Karussell. Der ganze Spielplatz erklärten die Kinder zu unserem Eigentum. Nach dem kurzen Verdauungsspielplatzbesuch ging es wieder mit dem Genussbuss zum Lagerhaus, wo das Mittagessen auf uns wartete. 

 

Badminton / Squash 

Beladen mit einer Meute angehender Profis in praktischer Anwendung von Schlaginstrumenten zur wettkampfsmässigen Beförderung von Flugobjekten und ihren Coaches bretterte Woody in Windeseile ins Tennis-Zentrum in Bulle. Kaum angekommen wurde keine Sekunde verschwendet und der Mannschaftstraktor war schneller entladen, als Woody «Ausbooten» brüllen konnte. Nach kurzen Verständnisschwierigkeiten aufgrund der Sprachbarriere gelang es uns dennoch, die notwendigen Informationen zur Trainingsstruktur zu erhalten und Premiummaterial zu mieten. Bereits etwas nervös aufgrund der verlorenen Trainingszeit wurden in einem Affentempo die Hallenschuhe montiert. Noch bevor das Wort von den Trainern ergriffen wurde, war das Einwärmen gestartet. Kurze Zeit später trainierte man intensiv und auf hohem Niveau verschiedenste Formen von Badminton. Sowohl beim Rundlauf, im Einzel, aber auch im Doppel wurde sich nichts geschenkt und um jeden Punkt erbittert gekämpft. Auch der Squashplatz war durchgehend besetzt und der runde Gummiball wurde mit hochspannenden Ballwechseln in Richtung der Wände geschmettert. Trotz der leichten Verspätung am Anfang braucht der Körper jedes Athleten Regenerationszeit und so wurde widerwillig eine kurze Zwipf-Pause eingelegt. Verpflegt mit Farmerriegeln und frischen Äpfeln wurde der Trainingsfortschritt besprochen und verschiedenstes Knowhow ausgetauscht. Zu lange pausieren erlaubt aber der strenge Trainingsplan nicht, weswegen schon kurz darauf das anstrengende Programm wieder aufgenommen wurde. Besonders positiv aus Sicht des Trainerstabs war, dass während den ganzen zwei Stunden in der Tennishalle das Lächeln nie das Gesicht der Kinder verliess. So wurde erschöpft, aber sehr zufrieden im letztmöglichen Moment der Nachhauseweg angetreten. 

 

Morgenstund hat Tennisball im Mund. 

Under dem Motto simmer hüt gstartet, 

und hend nöd lang gwartet. 

Grad nach em Zmorge simmer losgange, 

eusi Stars hend chuum meh möge plange. 

Mit Sack und Pack hemmer eus uf de Weg gmacht, 

uf dem churze Weg scho ganz viel glacht. 

Bi so viel grosse Sprüch wies klopfet hend, 

hemmer bereits gmerkt, das die coole Socke würkli günne wend! 

Nach em churze Spaziergang simmer bim Tennisplatz iitroffe,  

und scho bald drufabe sind die erste Chöpf rot aagloffe. 

Sehenswerti Ballwechsel, und zwar eine am andere, 

gar kei Spur meh zgseh vom gestrige Wandere. 

Alli gege d Leiter, das nehmed mer in Chauf, 

und das ganze imne grosse Rundlauf. 

S Grinse wird immer grösser i ihrne Gsichter, 

doch d Chräft werded langsam schlichter. 

Sie hend aber bald gmerkt, sie hend kein Stich i dere Hitz, 

drum hemmer e Pause iigleit mit Farmer und Öpfelschnitz. 

Gstärcht und supermotiviert, 

hemmer denn es chlises Turnier lanciert. 

Mit viel Ehrgiiz hend sie kämpft, 

und doch hetts die gueti Stimmig nie dämpft.  

Bim finale Rundlauf sinds mit allne Waffe aagloffe, 

am einte Leiter hends zmitzt uf d Nase troffe. 

So günned d Chinde schlussendlich zimli klar de letschti Satz, 

und gönd als stolzi Sieger vom Platz. 

So hett de ganzi Gspass viel Freud mit sich bracht, 

und mir hend eus mit paar frischbachne Profis uf de Rückweg gmacht. 

 

Bogenschiessen Ältere 

Die Jagdinstinkte der 17 Teilnehmenden wurden an diesem schönen, sommerlichen Donnerstagmorgen aus dem Winterschlaf erweckt. Mit Pfeil und Bogen wurde auf dem dem Lagerhaus zugehörenden Bogenschiessplatz nach dem zielgenausten Jäger und der besten Jägerin gesucht. Sehr erfahrene Präzisionsschützenleiter aus den eigenen Reihen konnten den Teilnehmenden die nötigen Tipps und Tricks für den Feinschliff weitergeben. Zusätzlich kam gebührend zum Lagermotto auch das altbekannte Jagdinstrument des Dschungels, das Blasrohr, zum Einsatz. Mit diversen abenteuerlichen Spielvariationen wurden unterschiedliche Wettkämpfe durchgeführt. Die Handhabung der Geräte ist jetzt wieder für mindestens ein Jahr sichergestellt, sodass die Kinder bis zum nächsten Lager auch in freier Wildbahn nicht an Hunger leiden müssten.

 

Freibad Jüngere 

Das Thermometer in Broc zeigte heute unglaubliche 28 Grad an. Grund genug die Badi, welche nur 5 Fussminuten vom Lagerhaus entfernt liegt, zu stürmen. Nachdem auch die letzten Kinder ihre Badehosen im Koffer gefunden hatten, ging es im Stechschritt los.  

Natürlich waren wir bei diesem vorzüglichen Wetter nicht die einzigen Gäste. Kaum angekommen, stürzten sich die 22 Kinder in das kalte Wasser. Gemeinsam stürmten wir das Becken, die zugehörige Rutsche, sowie die Sprungtürme. Die Leiter:innen staunten nicht schlecht, als sageundschreibe acht Bademeister die Becken bewachten. Eigentlich etwas gutes – aber leider hatten wir so keine grossen Möglichkeiten für Blödeleien. Stand jemand zu lange beim Absprung auf dem drei Metertrum, ertönte geschwind ein schriller Pfiff von den Mitarbeiter:innen im gelben «Baywatch» T-Shirt. Aber das hielt die Kinder nicht davon ab die verrücktesten Sprünge auf das Parkett (bzw. ins Wasser) zu legen. Verpflegt haben wir uns zwischendrin mit Öpfelschnitzli und Farmerstängel. Ausserdem gab es für alle auch noch ein Hämpfeli Chips.  

Gestärkt wurden die letzten Minuten im Freibad nochmal ausgenutzt die Rutsche runterzusausen oder Arschbomben & Saltos vom Sprungturm zu machen. 

Müde und hungrig ging es pünktlich zum Znacht auf zum Lagerhaus. Es wartete eine Premiere auf uns. Das erste Mal wurden Chicken Nuggets& Pommes zum essen aufgetischt. Soooo fein! 

 

Spielen am Bach / Sauen Jüngere 

Mit unserer Gruppe, die klein aber oho war, ging es ab durch den Dschungel ans Ufer des Amazonas. Um unbemerkt durch den Regenwald schleichen zu können, mussten sich die acht Campteilnehmer:innen mit natürlicher Schlammbemalung tarnen. Es gelang uns, das Ufer unversehrt zu erreichen und konnten uns im kühlen Nass erfrischen. Im Anschluss widmeten sich die Teilnehmenden zahlreichen Aktivitäten. Von Papierschiffchen bauen, über Sandpediküre, Schlammmonster erschaffen, Stauen und Plantschen war alles dabei. Unsere Abenteuerherzen waren gefüllt mit Freude. Nach einem stärkenden Zvieri spielten wir noch ein paar Runden Verstecken im Wald, wobei die Schlammbemalung uns wieder bei der Tarnung unterstützte. Zurück beim Camp entfernten wir die Dreckschicht von Haut und Kleidung, indem wir an einer legendären Wasserschlacht teilnahmen. 

 

Hochseilpark Ältere 

Heute Nachmittag war es so weit, 

16 Teilnehmende machten sich bereit. 

Mit dem Genussbuss ging es ab, 

die Gondeln wären eher knapp. 

Hoch hinaus war die Devise, 

auch nach einer kurzen Krise. 

Nur auf französisch wurde erklärt, 

wie man sich den hier bewährt. 

Mit Händen und Füssen also dann, 

ein Vorteil hat, wer französisch kann. 

Ist das “Gstälti” korrekt montiert? 

dann wurde der Einführungsparcour passiert. 

Auf die Parcours, fertig los 

heute machen wir uns gross. 

Arme, Hände, Beine strecken, 

War den hier niemand reken? 

Ob schwer, ob leicht, ob kurz, ob lang, 

genug Bahnen hat es, keine Bang. 

Für jeden war hier etwas dabei, 

entscheiden konnte man sich frei. 

Teils alleine, teils mit Leiter, 

alle Kinder waren sowieso heiter. 

Die volle Zeit wurde hier genutzt, 

und noch kurz ein Zvieri verputzt. 

Geklettert, gekreischt und gelacht 

Wer hätte denn das wohl gedacht? 

Schwer fiel der Abschied von den Bahnen, 

können wir nicht noch einmal fahren?  

Leider Nein, denn die Zeit wird knapp 

und die Gondel fährt uns herab. 

Auf dem Heimweg wurde diskutiert, 

über alles was wohl sei passiert. 

Trotz anfänglicher Schwierigkeit, 

sind wir für Runde zwei stehts bereit. 

 

Waterfun Ältere 

Zwanzig Stars mit deren vier Mentoren besammelten sich um 14:00 Uhr vor dem Lagerhaus. Zuerst wurde vor der Dschungelhütte die Geschicklichkeit in allen Arten von Wasserwaffen trainiert. In Form eines „Räuber und Bullä“ starteten wir unseren heutigen Nachmittag. Dabei war es die Aufgabe von fünf Stars als „Bullä“ die restlichen 15 „Räuber“ mit Wasserpistolen abzuschiessen, welche anschliessend ins „Gefängnis“ mussten. Rasch wurde intensiv gerammt, gerannt, gespritzt und geschrien.  

Daraufhin wurden die Fähigkeiten im Duellieren geprüft. Rücken an Rücken standen sie in der Mitte einer Strecke, an dessen Enden jeweils ein Eimer mit Wasserballonen als Wurfkörper zur Verfügung stand. Diese durften sie benutzen, sobald sie nach dem „Los“ von der Mitte aus zu den Eimern rannten. Jeder Treffer auf den Gegner gab einen Punkt. Es war ein actionreiches Erlebnis.  

Nach ausgiebigem Schusstraining wurde nun zum absoluten Highlightprogramm, dem Fortbewegen im und am Wasserfall, gewechselt. Dieser wurde in Form einer gigantischen, mit Schmierseife und Wasser bedeckten Plane, dargestellt. Voller Freude schossen sie in einem Affentempo bäuchlings die Rutsche hinunter. Es wurden viele verschiedene Varitationen ausprobiert. Von Rutschen mit Luftmatratzen, über den Versuch des Hochlaufens, bishin zu dem Hochklettern auf allen Vieren war alles vorhanden.  

Als krönender Abschluss des Wassertrainings stellten wir unsere Fähigkeiten bei einer währschaften Wasserschlacht auf die Probe. 

Es war ein Riesenpläsche.  

 

Disco Ältere 

Mit knusprigen Chicken Nuggets und Pommes im Magen steppten die aufgestylten und vorfreudigen Campbewohner:innen in die Warteschlange der sehr begehrten Dschungelparty. Doch so einfach kommt man nicht rein. Zwei hochspezialisierte und professionell ausgerüstete Sicherheitsbeamte machten eine gründliche Eingangskontrolle. Ein unpassendes Outfit, der vergessene Batch oder Chicken Nuggets-Reste in den Zähnen machten einigen einen Strich durch die Rechnung. Langsam aber stetig füllte sich der Dancefloor und der Andrang an der Bar war gross. Ebenso gross war die Getränkeauswahl. Von Caipirinha, zu Ginger Flash, über einen klassischen Pina Colada, war alles dabei. Die Tanzfläche bebte und die besten Dancemoves wurden ausgepackt. Von Anfang an bis zur letzten Sekunde gab es keinen Halt und alle tanzten wie die wilden Papageien. Verschwitzt aber mit einem Grinsen im Gesicht machten sich alle Bewohner:innen auf den Nachhauseweg. 

 

Spielplatz Jüngere 

Um den Abend noch vernünftig ausklingen zu lassen, machten wir uns mit sieben Kindern von den Jüngeren auf zu dem nahegelegenen Spielplatz. Dort angekommen tobten sie sich zuerst mit Fangis aus und jagten sich lachend über den Platz. Nachdem allen der Atem ausging, gab es eine kleine Trinkpause. Danach tollten sie noch weiter umher, kletterten, rutschten und probierten alle Spielgeräte aus. Der „Spielpi“ wurde dabei bis in die letzten Ecken erkundet. Als es langsam zu dämmern begann, machten wir uns auf den Rückweg zum Lagerhaus, damit wir rechtzeitig zum Gutenacht-Geschichtli kamen. Nach der Geschichte gingen alle müde, aber glücklich in ihre Schlafsäcke.

 

Rodeln Ältere

Die Rodel- und Mountainkartbahn in Moléson, 

ein Highlight toutes-les-temps. 

Mit 16 Teilnehmenden machten wir uns auf den Weg, 

Jeder war mit seinem Kolleg. 

Die Lust nach Adrenalin war gross, 

Deshalb ging es schon schnell los. 

Es wurde gerodelt und gekartet, 

zum Glück hat es niemand umgeschwartet. 

Hoch war die Freude der Geschwindigkeit, 

dies sorgte für sehr viel Heiterkeit. 

Der Nachmittag ging vorbei wie im Fluge, 

und so im selben Zuge, 

auch dieser Reim, 

drum ging es dann auch schon wieder heim.