Fun and Sports 2026 - Donnerstag - Tag 5

Backen Jüngere  

Am Donnerstagmorgen stand der Dreikampf der Jüngeren auf dem Programm. Eines der drei Punkte war backen, auf das sich zwei Leiter schon riesig freuten. Die kleinen Gespenster durften ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Jedes Jahr haben wir aber nur eine Regel, und zwar sind «Fläden» verboten, doch auch dieses Jahr gab es trotz des Erklärens ein bis zwei «Fläden». Doch die meisten haben wunderschöne Zöpfe, Brezel, Drachen und auch Totenköpfe gemacht. Die Brötchen wurden dann anschliessend in Lauge getaucht und gebacken. Das feine und schöne Gebäck gab es dann zum Abendessen, mit verschiedenen Salaten und Fleischkäse: Mhhh.. 

Basteln Jüngere 

Nach langem Warten hat unser Hausphantom heute tatsächlich noch Spuren hinterlassen. Als wir gerade mit dem Basteln bei den Jüngeren starten wollten, geschah das Unmögliche. Nach und nach wurden die schön vorbereiteten weissen T-Shirts von den Kindern farbig und Handabdrücke schlichen sich über die Bastelfläche. Es blieb kein einziges T-Shirt verschont. Unser Verdacht: Das Phantom wollte mitbasteln und neue Freunde finden bei den Jüngeren. Bestärkt durch die Präsenz des Phantoms begannen auch die Teilnehmenden kreativ zu werden. Alle zusammen bemalten ihre T-Shirts mit allen Farben des Regenbogens. Ganz nach Wunsch des Phantoms war niemand alleine und manche haben sogar noch neue Bekanntschaften gemacht! Ein sehr farbiger Vormittag mit viel Freude und Kreativität: genau das, was unser Phantom doch sooo gerne sehen will in unserem Lager! 

Labyrinth Jüngere 

Am Dunnstigmittag isches no vorem Zmittag los gange mitem nächste Programmteil. Bereits am halbi 12i simmer uf und devo mit 14 Chind, wos chum hend chönne erwarte, is Tal durab gfräsed. Nach ca. 40min Fahrt simmer endlich im lang ersehnte Labyrinth ahcho. Die blöde Leiter:innen hend unbedingt vorem Spiele welle Zmittag esse, aber d’Chind sind fast vergitzlet wos de riesigi Spielplatz gsichtet hend. Nacheme ganz churze Picknick hends endlich derfe die gigantischi Spiellandschaft erkunde. Gumpischlösser ih allne Forme und Farbe, Rutschbahne, Gireizli wo mer sogar z achte druff cha, Trampolin und die wildiste Spielsache womer no nie so gseh het. Es Highlight isch aber s’riese Labyrinth gsi. S’Wettrenne wer jede Stempfel findet hend d’Chind gege d’Leiter:innen locker gwunne. D’Chuchi het eus en usgiebige Zvieri packt mit Melone, Chueche und Popcorn, wo nach kürzester Ziit verschlunge gsi isch. De langi Mittag isch bis zu de letzte Sekunde usgnutzt worde und d’Chind und d’Leiter:inne hend chum chönne gnueg übercho.

Bogenschiessen 

Robin Hood verbrachte bekanntlich viel Zeit in Torgon in seiner Jugend, weswegen natürlich auch ein interessanter Bogenschiess-Postenlauf im Torgonland zur Verfügung stand. Diese Gelegenheit sollte nicht ungenutzt gelassen werden und so fand das Bogenschiessen den Weg ins Programm des Fun and Sports. Ausgerüstet mir Adleraugen und Jagdinstinkt ging es los Richtung Office de Tourisme, wo uns ein freundlicher junger Herr mit Pfeil und Bogen ausrüstete. Nach einer fachkundigen Sicherheitsinstruktion und Funktionskontrolle durch das erfahrene Leiterpersonal ging es auch schon los Richtung Posten Nummer eins. Nach diversen Übungen zum korrekten Anlegen des Pfeils und der richtigen Haltung bei der Schussabgabe starteten wir die ersten Probeschüsse, welche nach einigen Anläufen auch tatsächlich den Weg in die Nähe des Ziels fanden. Ein weiterer wichtiger Skill war das Suchen der Pfeile im Wald, welcher regelmässig notwendig und noch sehr wenig ausgereift war. Besonders kurz vor der Mittagspause mit Hunger im Magen könnte es enorm mühsam sein, wenn man seine Pfeile im Wald versänke und sie noch lange suchen müsste. Das wäre echt ungünstig… Wie auch immer, weiter im Text. Die verschiedensten kreativen Challenges wurden der Reihe nach gemeistert, doch es stellte sich schnell heraus, dass wohl etwas mehr jugendliche Zeit in Torgon nötig ist, um ganz auf Robins Level zu kommen. Trotzdem konnten einige Pfeile aus den farbigen Ringen im Ziel oder dem Kopf des Übungs-Drachens gezogen werden.

Flag Football 

In der Schweiz kaum bekannt, im Lager schon seit Jahren ein Klassiker: Flag Football. Um den Start etwas zu vereinfachen, wurden zuerst zwei Gruppen erstellt und mit den Einstiegsübungen begonnen. Der erste Part drehte sich um die ungewohnten Regeln des amerikanischen Sports zu festigen. Dank der simplen Natur und ein paar Vereinfachungen, um schneller zum Spiel zu kommen, waren im Nu alles Profis und jedes Detail bekannt. Ausserdem wurden verschiedenste füchsische Taktiken und Spielzüge studiert. Der zweite Part thematisierte den Wurf des unförmigen Hand-Eies und wie es am besten gefangen wird. Dies stellte sich als grössere Herausforderung dar als gedacht. Durch die kompetenten Tipps der anwesenden Leiter flog der Ball bald schon schön gerade, doch nun kam noch das Zielen und das Abschätzen der Distanz dazu. Doch auch diese Skills wurden sich mit Fleiss und Schweiss angeeignet.  

Nach dieser lehrreichen Vorbereitungsphase und einer kurzen Trinkpause ging es nun endlich richtig los. Es wurden drei faire Gruppen gebildet und aufgeteilt. Zwei Mannschaften konnten sich direkt ein erstes Mal duellieren. Unter der strengen Aufsicht des erfahrenen Coaches wurden Spielzüge besprochen und versucht möglichst genau auszuführen. Während die ersten Gehversuche im Ernstkampf gemacht wurden, stand für die dritte Mannschaft weiteres Techniktraining an. Die zuvor studierten Laufwege wurden ohne gegnerische Defense gefestigt und verschiedenste Möglichkeiten ausprobiert. In festen Zeitintervallen wurden die Teams rochiert und jeder durfte sich einmal mit jedem messen. Eine gefühlt kurze Zeit später war es auch schon bereits Zeit für den Zwipf und es wurden schmackhafte Farmerriegel und knackige Äpfel vertilgt, bis die Kraftreserven wieder voll und die Beine wieder fit genug für die nächsten Partien waren. So verflog die Zeit bei den nächsten spannenden Spielen und es konnten immer komplexere und sehenswürdigere Spielzüge beobachtet werden. Im Verlauf des Nachmittags schwanden die Reserven einiger Athleten und Athletinnen und die Spuren der strengen Lagerwoche zeigten sich langsam. So wurde die Gruppe aufgeteilt und ein letztes Final der noch Fitten stand an. Es wurde sich auch hier nichts geschenkt und das Niveau ging weiter steil nach oben. Hätten die Leiter nicht irgendwann den Aufbruch befohlen, wäre wohl noch bis in die tiefe Nacht gebattelt worden. Da aber auch die Vorfreude auf den Znacht schon riesig war, wurde dem Befehl gehorcht und schon bald war man zufrieden und doch etwas erschöpft auf dem Weg in Richtung Lagerhaus. 

Lasergame und Trampolin Ältere 

Heute Morgen wurden die Sprunggelenke aufgewärmt und schon ging es los ins Jumpland. Aufgeteilt auf die beiden Büssli und ein Auto nahmen 30 Kinder die Passstrasse in Angriff. Kaum angekommen, teilten wir uns in drei Gruppen auf und die erste Gruppe durfte sich sogleich in den Lasergames messen. Die verbleibenden Kinder wurden mit Noppensocken ausgestattet und stürzten sich wie wilde Kängurus auf die noch leere Trampolinhalle. Nach 15 ungestörten Hüpfminuten stürmten etliche fremde Teenager die Trampoline und aus war es mit der Ruhe. Den Spass nahmen wir uns jedoch nicht und es wurden fleissig Saltos und Überschläge geübt. Die Temperaturen und der Gestank stiegen stetig an und die Schweisstropfen flossen nur so herunter. Die Gruppen wechselten sich ab und alle durften mal Lasergames spielen. Verschwitzt und ausgepowert machten wir uns mit den Stinksocken wieder auf den Weg in Richtung Lagerhaus, wo die langersehnte Fotzelschnitte auf uns wartet.

Salzmine Jüngere und Ältere 

Ausnahmsweise mit einer altersdurchmischten Gruppe fuhren wir am Donnerstagmittag nach Bex. Dort befindet sich eine der drei Salzminen der Schweiz. Begonnen mit einer kurzen Führung durch den zu Fuss erreichbaren Stollen wurden uns der Ursprung der Salzindustrie in der Schweiz erklärt. Ausserdem machte man uns bekannt mit den wichtigsten Regeln im Berg. Zu klassischer Musik wurden wir durch die beiden gigantischen Sole-Tanks geführt und konnten da bereits die ersten Salzkristall-Stalaktiten bestaunen. Kurz darauf erreichten wir das Bahnhöfli im Stollen und starteten die eher finstere Fahrt bis tief in das Innere des Berges. Nach circa 20 Minuten Fahrt wurde die Sicht wieder heller und wir trafen am Hauptbahnhof im Stollen ein. Anschliessend wurden wir durch die verschiedenen Galerien geführt und begaben uns auf eine Zeitreise der Salzgewinnung. Vor mehreren hundert Jahren wurde alles noch per Hand mit viel Körpereinsatz und Schweiss abgebaut und verarbeitet. Was die Kinder besonders fasziniert hat, waren die Vögel, welche zur Identifizierung von einem Methanüberschuss verwendet wurden. Später kamen dann mehr Licht und Methanwarnleuchten hinzu. Noch weiter in der Zeit entwickelten sie Maschinen, um die Arbeit etwas zu erleichtern. Zum Schluss wurde uns noch gezeigt, wie das Salz heute aus dem Stein geborgen wird. Voller neuer Eindrücke stiegen wir wieder auf unseren Zug, welcher die gesamte Gruppe wieder an das Tageslicht beförderte. An der frischen Luft angekommen, gab es für alle hungrigen Kinder noch Chips, welche sie mit verschiedensten Salzsorten bestreuen durften. Caramel, Honig sowie auch alle Arten von Crackern wurden uns ebenfalls noch offeriert. Gesättigt, zufrieden und zutiefst beeindruckt von der gesamten Salzindustrie, machten wir uns mit allen 28 Kindern wieder auf den Weg nach Torgon.  

Seilpark Ältere 

Um 13 Uhr starteten drei Leiter und 14 Kinder ins Abenteuer Seilpark. Mit drei PW’s sind wir nach Aigle gefahren, wo uns 3 Stunden Kletterspass erwartete. Nach einer kurzen Einführung durften wir bereits loslegen. Die Routen sind in verschiedene Farben eingeteilt, welche zum einen die Schwierigkeit anzeigten und zum anderen verschiedene Altersklassen einschränkt, die den Parcours bewältigen dürfen. In Begleitung eines Leiters oder einer Leiterin durften aber auch die Jüngeren die schwierigeren Routen bewältigen. Nach einer kurzen Einführung haben wir uns in kleine Gruppen eingeteilt und sind drauflos geklettert. Drei Stunden lang wurde fast non-stop geklettert und geziplinet was das Zeug hielt. Als krönenden Abschluss haben alle noch ihren Mut am Sprungturm gezeigt, indem sie ein Sprung ins Seil vom 10-Meter-Turm machten. Müde und erschöpft nahmen wir den Rückweg nach Torgon auf uns, wo das Abendessen bereits auf uns wartete.  

Spieli ums Huus 

Der berühmte Drei-Kampf der Jüngeren beinhaltet auch immer Spiele ums Haus. Wir versammelten uns auf dem Sportplatz auf dem Dach und spielten getreu dem Motto «Le Fantom de Torgon» abwechslungsreiche Spiele. Gestartet haben wir mit einem «Wer hat Angst vom Fantom de Torgon?» und darauf folgte ein «S’Gspengst gaht ume». Wir tanzten zu Musik und standen still, sobald die Musik abgestellt wurde. Das Kind, welches sich dann noch bewegte, musste das Spiel leider verlassen. Die Zeit wurde mit verschiedenen amüsanten kleinen Spielen gefüllt, bevor es zur nächsten Disziplin ging. 

Spielplatz Jüngere

Das isch de ersti Satz,  

es gaht mit de Chline am Abig uf de Spielplatz. 

Loszottled simmer mit ganz viel Energie 

und ganz viel Spieli hemmer mit debii.  

Kubb, Diabolo, Federball und vieles meh,  

hemmer de Chinde zum Spiele geh.  

Doch s einzig Wahre 

isch s'Trottifahre.  

D'Trottis ufem Pumptrack sind rundume gfrääsed  

bis de Flaggi s'Guetnachtgschichtli het vorglääsed.  

Aber au Pingpong, Schach und Boccia hends usprobiert  

und debii voll brilliert. 

Für en Dessert het d'Chuchi au no gsorget  

und üs mit Schoggibanane versorget.  

Mir sind so froh,  

sind die nid roh.  

Will d'Schoggi im ganze Gsicht,  

isch wie es zweits Gricht. 

Überdreht aber ziemlich müed simmer zrugg zum Huus 

und denn ab is Bett für en lange Pfuus.  

Schicht im Schacht, 

Guet Nacht!

Bericht Tennis/Paddle Ältere

Zab zarab scho isch es Dunnstigmorge, 

ab uf de Tennis Platz, ohni Chummer und Sorge. 

Gsattlet mit Tennis, Paddle oder Federball, 

wirds härt umkämpft, uf jede Fall. 

Im Paddle Chefig flüged d’Bäll hii und her übers Netz, 

drum ischs immer es huere Ghetz. 

Tennis hemmer au no gmacht, 

Und debii ganz viel glacht.  

Federball wird ebefalls fest gnutzt,  

da lueged die einte Gegener nur no verdutzt.  

Im Rundlauf hends sich gmesse, 

da hends scho fast de Znüni vergesse. 

De wird aber no verspiese, 

süsch hets üs no d’Stimmig vermiese.  

Aber lang isch die Pause nid gange,  

da hend die nöchste Gegner scho wieder müsse bange.  

D’Ziit isch ume im Nuu,  

Und glii gits Fotzelschnitte, juhuuuu! 

Wellness und Beauty

Auch die Älteren durften an diesem Donnerstagnachmittag endlich in den beliebten Beauty- und Wellnesssalon, um zu entspannen, sich etwas zu gönnen oder- wahrscheinlich das Ziel der meisten- sich für die Disco am Abend hübsch zu machen. Kaum war die entspannende Musik angestellt, trudelten die Gäste ein. Die Erklärung war eigentlich gar nicht mehr nötig, da die Kinder das Programm schon so gut kennen und sich gleich zu den Gesichtsmasken begaben. Nach ein paar Minuten Einwirken des Joghurts und der Gurken waren die Gesichter der Kinder frisch und wie sie fühlten sich wie neugeboren. Eine folgende Kopf-, Hand- oder Rückenmassage verstärkte dieses Gefühl. Kurz darauf wurde aber nicht mehr länger Zeit für «Wellness», sondern nun für «Beauty» eingesetzt. Die Kinder lackierten sich die Nägel in bunten Farben und verzierten sie mit Stickern, Punkten, Blümchen und Streifen. Sobald sie mit den Nägeln zufrieden waren ging das Programm weiter: Haare. Die Leiterinnen aber auch die Kinder wurden beansprucht. Locken wurden gedreht, Zöpfe geflochten, Haare geglättet und wieder zu einem kunstvollen Dutt eingedreht. Mit einer bezaubernden Haarpracht machte man sich dann ans Schminken. Der Highlighter glänzte auf den Wangen der Kinder und auch die Augen wurden glitzernd und farbig. Die einen oder anderen erlaubten sich auch einen Scherz und sahen eher einem Clown ähnlich, als wie den anderen einer Lady. Nach dem Schminken fehlte nur noch das letzte Highlight: Tattoos. Arme, Beine und Hände wurden mit verschiedensten Tattoos verziert. Der lange Nachmittag, die Geduld und die Arbeit hat sich absolut gelohnt, denn kurz vor dem Abendessen waren die Mädels nun mehr als bereit für die kommende Disco.  

Disco Ältere 

Hüt Abig hets wieder mal gheisse, 

mir müend eus id Discochleider schmeisse. 

Di erste sind schnell inechoo, 

und hend en Gruseldrink becho. 

En guete DJ hemmer gha, 

da hed niemert meh wele umestah. 

Gschwunge hemmer eusi Tanzbei, 

alli zeme und niemert isch elei. 

Luuthals sind alli am singe, 

so chömmer de ganz Abig verbringe. 

Ih dem Discoruum isch eh rechti Hitz, 

denn ischmer ad Bar wie de Blitz. 

Es Highlight isches wie immer gsi, 

schad isches jetzt scho verbi. 

Eppis isch aber jetzt scho klar, 

mir freued eus ufs nöchste Jahr.