Basteln Jüngere
Damit die Zuschauer zu Hause wissen, wer im Rennen um die Dschungelkrone ist, haben wir mit den jüngeren Campteilnehmer:innen fleissig Namensschilder gebastelt. Es wurde gemalt, geschnitten und geklebt. Dabei sind wunderschöne Schilder entstanden, die den Campteilnehmer:innen hoffentlich nicht nur zum Sieg verhelfen, sondern dann auch zurück in der Zivilisation, um die Türen der Teilnehmer:innen zu schmücken.
Bericht Spielen ums Haus Jüngere
Früh morgens machten sich die Jüngeren bereit für den altbekannten Bastel-Back-Spiele-Triathlon. Bei den Spielen gings nicht um die Wurst, sondern ums Rüebli. In einem spektakulären Rüebliespiel konnten die hungrigen Teilnehmenden brillieren. Bei einem klassischen Schitliverbanniss wurde dann Schnelligkeit und Denkkraft gefragt. Nach einem spassigen Morgen und trotz Rüebli essen, freuten wir uns auf den leckeren Zmittag.
Backen Jüngere
Traditionell wurde am frühen Montagmorgen die Backstube eingeheizt. Nachdem die Hände der kleinen Bäckermeister:innen geschruppt wurden, konnte das Formen der Dschungeltiere beginnen. Einige Teiglinge wurden sanft behandelt, die Anderen wiederum eher weniger. Nach einer kurzen Ruhepause im Kühlraum, nahmen die Brötchen einen Schwumm im Laugenbad. Daraufhin wurden sie für Ca 14min goldig gebacken. Dank unseren fleissigen Bäcker:innen können wir heute zum Znacht feine Laugenbrötchen geniessen.
Baseball Ältere
Bereits am Montagmorgen stand ein Lagerklassiker auf dem Programm: mit 23 Kindern und einer Kiste Baseball-Material ging es am frühen Morgen zum nahegelegenen Sportzentrum. Kaum angekommen und nach einer kurzen Einführung wurden von den fleissigen Leiter:innen die vier Basen auf dem Rasen ausgelegt und die Meute in zwei Gruppen eingeteilt. Vom Tatendrang getrieben verging kaum Zeit bis die ersten Schwünge mit dem Baseball-Schläger den Kontakt zum Ball suchten. Dieser wurde nach einer kurzen Eingewöhnungsphase tatsächlich auch das erste Mal gefunden und das weisse Leder wurde in Richtung der wartenden Fänger geschmettert. Um das Gefühl für den anspruchsvollen amerikanischen Sport zu finden, wurde zuerst eine Proberunde durchgeführt. Nachdem sich alle mit Schläger und Handschuh vertraut machen konnten und durch die vorbildliche Arbeit der Baseball-erfahrenen Leiter sogar der erste Homerun Tatsache war, galt es schon bald ernst. Eine kurze Pause zur allgemeinen Hydrierung wurde bewilligt, doch sie sollte nicht von langer Dauer sein. Der Zeitplan war straff, denn die Coaches erwarteten einiges an Fortschritt von dieser Trainingseinheit. So standen die Teams bald auf ihren Posten bereit und langsam baute sich die Nervosität auf. Kaum startete die spannende Partie, verflog die Nervosität jedoch direkt und machte gesundem Wettkampfgeist Platz. Es wurde geschlagen und gefangen und Punkt um Punkt eingefahren. So verging die Zeit wie im Flug. Das Leiterteam wurde von Runde zu Runde zufriedener mit dem beachtlichen Fortschritt und der guten Leistung. Die Stimmung blieb den ganzen Morgen hervorragend und es wurde sich gegenseitig motiviert und angespornt. Viel zu früh fuhr Woodys grauer Bus vor und eine etwas gestresste Stimme erinnerte daran, dass wir Kinder dabeihaben, die in fünf Minuten tischen sollten. So ging ein fantastischer Morgen zu Ende und sowohl die Leiter:innen als auch die Teilnehmer:innen stürzten sich zufrieden aufs reichhaltige Zmittags-Buffet.
Schokoladenfabrik Ältere
Mit rund 20 vorfreudigen Kindern machten wir uns am Montagmorgen um 10 Uhr auf den Weg in die Schokoladenfabrik Cailler. Nach einem kurzen „Eh Mia Esta Pesta“ startete der spannende Rundgang rund um die Kakaobohne bereits. Dieser brachte uns zurück zu den Anfängen der Schokolade, die damals noch flüssig eingenommen wurde. Nach vielen Informationen knurrten unsere Bäuche schon dolle und wir konnten es kaum abwarten, die Schokolade mit allen unseren Sinnen zu erforschen. Das ganze Sortiment wurde getestet und es war ein Gaumenschmaus. Glücklich und mit vollen Bäuchen ging es zurück zum Lagerhaus, wo das Mittagessen bereits auf uns wartete.
Beachvolleyball Ältere
Voller Vorfreude auf den ersten Programmpunkt machten sich sechs Stars und ihre vier Mentoren auf den Weg zum Beachvolleyballfeld. Umgeben von riesigen Sportanlagen und Pferden hatten wir die perfekte Atmosphäre, um so richtig Gas zu geben. Begonnen hat es mit Pass- und Aufschlagsübungen, bei welchen sich die Stars an die sandige Umgebung gewöhnen konnten. Ihre vier Mentoren brauchten nicht lange, um zu bemerken, dass die Stars bereit für den Ernstkampf sind. So wurden rasch zwei Teams gebildet und um Ruhm und Ehre gespielt.
Nach spannenden und hart umkämpften Duellen, kam langsam ein “Hüngerli” auf und wir machten eine kurze Verpflegungspause.
Dabei kam die Idee auf, dass die sechs Stars sich mit ihren vier Mentoren messen könnten. Als wäre das nicht unfair genug, wurde als Einsatz ein «Zmittag serviere fürd Gwünner» gesetzt.
Gut eine Stunde später wurde dieser Zmittag genüsslich von den vier Mentoren einverleibt.
Da unsere Stars faire Sportler sind, bleibt der Morgen auch bei ihnen in bester Erinnerung.
Super 10 Kampf Jüngere
Am Montagmittag absolvierten die Jüngeren den mittlerweile legendären Super 10 Kampf. Dabei bewiesen sie sich in Gruppen von sechs Personen durch in zehn komplexen Disziplinen, welche natürlich an die Dschungelumgebung angepasst wurden. Dabei mussten sie sich auf Wassersuche begeben, ihr Essen selbst jagen, von einem Tiger fliehen und die Sprache der indigenen Bevölkerung lernen. Die absoluten Lieblingsposten waren jedoch die Flussüberquerung und die Entdeckungstour durch die Netze der Giftspinnen. Für die Flussüberquerung wurde mit dem campeigenen Boot über einen wilden Fluss geritten, doch bereits beim ersten Durchgang ging unser Boot in die Brüche. So musste schnell gehandelt werden und es wurde schnell eine Lösung gefunden: der altbewährte Trampitraktor, der auch den schlimmsten Fluten trotzte. Dank dem enormen Ehrgeiz und der guten Stimmung, war der Super 10 Kampf der Jüngeren auch dieses Jahr ein Riesenerfolg. Die strengen Aufgaben liessen wir anschliessend mit einer adeligen Wasserschlacht mit allen Kindern auf dem Hausplatz ausklingen.
Spielturnier Ältere
Am Montagnachmittag stand für einen Teil der Älteren ein spannendes Spielturnier in der nahegelegenen Sportarena auf dem Programm. Nach einem kurzen, aber intensiven Einwärmen mit Coach Clemi wurden drei ebenbürtige Teams gebildet und ins erste Turnier gestartet. Während sich zwei Mannschaften im Fussball die Stirn boten, konnte sich die dritte Gruppe erholen oder die Zeit mit verschiedensten (zur Abwechslung nicht virtuellen) Mini-Games vertreiben. Nachdem jedes Duell ausgetragen wurde, ging es flott weiter zur zweiten Disziplin: Frisbee. Nach anfänglichen Schwierigkeiten im Umgang mit der runden Scheibe, durften nach einigen holprigen Spielzügen die ersten cleveren Pässe und beeindruckenden Catches beobachtet werden. So wurde in schweisstreibenden Spielzügen um jeden Punkt gekämpft, um am Schluss in der Tabelle möglichst von oben zu grüssen.
Nachdem das spannende Turnier beendet war, wurde die Sportanlage den Kindern für allgemeine Aktivitäten freigegeben. Vom Sport in der Sonne waren die Energiereserven aber bereits sehr strapaziert, weswegen man beschloss, den ganzen Plausch vor das Lagerhaus zu verschieben. Dort wartete bereits eine Schar bewaffnete Wasserschlachtliebhaber:innen.
Kletterhalle / Trampolin Ältere
14 Stars versammelten sich vor unserem Dschungellager, bereit die Wände zu besteigen. Bei der Ankunft in der Kletterhalle stellte sich aber ein Problem oder besser gesagt die Sprachbarriere in den Weg. Da unsere französischen Schulkenntnisse nicht ausreichten, wurde eine Kombination aus Trampolin und Klettern in die Wege geleitet. Zuerst begannen sieben Starinnen mit einem Warm Up, bevor sie mit vollem Elan die Wände erklommen. Währenddessen hüpfte der Rest der Gruppe durch die Hallen. Zwischen Saltos, Überschlägen und sonstigen Kunststücken wurden sie im Bällebad wieder zu kleinen Kindern.
Nach 90 Minuten wurde eine Zwischenpause eingelegt, bestehend aus gesunden Äpfeln, frischen Bananen und stärkenden Schokoladenguetzli. Danach wurden die Bereiche gewechselt. Zwischen einigen Klatsch und Tratsch Runden mitten auf den Trampolinfeldern wurde kräftig Neues ausprobiert. Darunter auch ein amerikanisches Trampolin-Abeschüsserlis. Auch die anderen Stars und Starinnen gaben alles, um ihre Wege nach oben zu finden.
Erschöpft, aber glücklich machten sich alle auf den Heimweg und freuten sich auf ein leckers Abendessen. Doch nicht so schnell – angekommen im Dschungellager wurden sie mit Eimern voll Wasser zugeschüttet und eine massive Wasserschlacht wurde in Gang gebracht.
Klettersteig Ältere
Fünf Newcomer- Kletterer stellten sich heute der Herausforderung, neue Meilensteine in der Geschichte des Fun and Sports zu setzen. Etwas nur selten Dagewesenes wurde in Angriff genommen: ein Klettersteig an der berühmt-berüchtigten Wand des “Dent de Vounetse”.
Kurz nach dem Mittagessen im Lagerhaus wurden die ersten Höhenmeter in Angriff genommen. Durch etwas externe Hilfe konnten die anstehenden 700 Höhenmeter in nur wenigen Minuten bewältigt werden. An der Bergstation angekommen, wurden dann die zukünftigen Sportkletterer mit neustem Profimaterial ausgerüstet. Nach einer Einführung in den Klettersteigsport durch einen diplomierten Bergführer und einer Kontrolle zweier erfahrenen Amateur-Bergsteiger aus den eigenen Rängen, waren unsere Newcomer nicht mehr aufzuhalten. Schon bald begaben sich die ersten Kletterer auf die rund drei Stunden andauernde Route. Die gute Vorbereitung, sowie eine ausgiebige Akklimatisation am Vortag machten sich schnell bemerkbar. Die Hindernisse auf dem Klettersteig wurden mit Bravour überwunden. Auch in einer Höhe von mehr als 80 Meter über Grund blieben alle Sportler:innen gelassen. Nerven aus Stahl wohl gesagt! Die eintretende Müdigkeit gegen Schluss der Route wurde mit einem Blick ins Tal schnell wieder wettgemacht. Eine Aussicht in die Berner und Walliser Alpen, sowie bis zum Jura, steigerte erneut die Kraft und die Motivation. Mit regem Applaus und Gratulationen wurden dann auch die letzten Bezwinger der Nordwand auf dem Gipfel begrüsst.
Tanzen Ältere
Am Nachmittag versammelten sich neun motivierte Tänzerinnen um das Tanzbein zu schwingen. Die vorgegebene Choreografie sass schnell und somit konnten sie sich an die eigene Zusammenstellung des Refrains machen. Der Anfang war etwas holprig, doch dann gerieten die Tänzerinnen in einen Flow und aus diesem fätzigen Teil des Liedes wurde eine formidable Performance. Von Akrobatik über Eleganz zu Rhythmusgefühl war alles dabei. Zum krönenden Abschluss präsentierten die tanzenden Stars ihre Choreografie draussen und es hatte bereits ein paar Zuschauer. Das war ein überaus praktisches Einwärmen für den Freitag, denn dann wird am Schlussabend das ganze Lager die Show geniessen.
Electrobroc & Staumauer Rossens Ältere
Am Montagnachmittag lernten wir mit einer kleinen Gruppe von sechs Kindern und zwei Leitern viel über Energie und Wasserkraft. Zuerst besuchten wir das Wasserkraftwerk «Elektrobroc» in Broc. Auf einem Rundgang erzählte uns Mathias viel Spannendes über Energiegewinnung. Wusstet ihr, dass ein Haushalt (zwei Erwachsene + zwei Kinder) in sechs Monaten entweder 400kg Kohle oder 5 Minuten Wasserkraft verbraucht? Spielerisch lernten wir, wie wir im Alltag einfach Stromsparen können, wie viel unsere Haushaltsgeräte wirklich verbrauchen und wie der Stromverbrauch in der Schweiz über den Tag verteilt ist.
Als Highlight konnten wir in mehreren Experimenten beobachten, wie sich hohe Spannungen verhalten. Am Schluss besichtigten wir noch das stehende Kraftwerk. Der Grund für den Stillstand war der sonnige Nachmittag, wodurch gerade kein Strom gebraucht wurde.
Im Anschluss fuhren wir nach Rossens, um die Staumauer, welche den Greyerzersee staut, anzuschauen. Nachdem wir einen historischen Film über die damaligen Bauarbeiten anschauten, gingen wir durch die Stollen im Innern der Staumauer und sahen uns das Dotierkraftwerk an, welches einen Teil des Wassers aus der Saane am Fuss des Bauwerks turbiniert. Zum Abschluss besichtigten wir noch die Klappenkammer, bevor wir den steilen Aufstieg zurück zum Stausee auf uns nahmen.
Kino Jüngere
Kurz nach dem Abendessen und einem kleinen Intermezzo des Sketschteams, versammelten wir uns im Kinoraum und schauten gemeinsam den Film «Alles steht Kopf 2». Wie jedes Jahr durfte das obligatorische Pausenpopkorn nicht fehlen. Jeder stärkte sich mit etwas zu trinken, z.T. wurden die gekauften Süssigkeiten noch geholt und wir machten uns an die 2. Hälfte des Filmes. Nach einem emotionalen Happy End mussten sich bereits alle Bettfertig machen da es bereits wieder 10 Uhr war.
Disc Golf, Tischtennis & Spiele ums Haus Ältere
Rund 30 unserer Teilnehmer:innen besammelten sich am Montagabend auf unserem riesigen Vorplatz. Mit vielen Spielen bewaffnet begann der Spass. Von Rundlauf über Disc Golf auf unserem eigenen Lagerplatz bis hin zu Schittliverbanis und „Räuber und Bulle“ war alles dabei. Den grössten Plausch hatten alle während der finalen Runde Leiter:innen gegen Kinder, bei welcher nochmals alle Energiereserven aufgebraucht wurden. Das war besonders bei den Leiter:innen der Fall, da die Verfolgungsjagd auf dem rutschigen Gras eine anstrengende Angelegenheit wurde. Abschliessend wurde Kuchen und Wassermelone verspiesen und anschliessend die Zähne geschrubbt und in die Federn gehüpft.
Nightpaint Bericht Ältere
Nach dem abendlichen Gaumenschmaus und dem obligatorischen Abarbeiten der Ämtli, meldeten sich die Jungle Stars vom Roten Faden: DJ Bobo, Capitan Bra und Cherie Extravagance mit filmreifen Szenen. Danach animierten sie die Teilnehmenden zu einer kurzen, aber intensiven Tanzeinlage. Gleich darauf hiess es sofort in die Busse einsteigen und den Weg zur Burgruine leicht oberhalb des Lagerhauses unter die Räder zu nehmen. Mit den zwei bis auf den letzten Platz ausgebuchten Büssen, den Kindern voller Vorfreude und sechs mindestens so motivierten Leitern ging es los. Bei der Burg angekommen, wurden kleingruppen formiert, um möglichst alle zum Zug kommen zu lassen. Kurze, aber nützliche Trainigssessions halfen die Slots vor der Kamera optimal zu nutzen. Vor imposanter Szenerie erwarteten wir das Eintreffen der Dunkelheit. Mit zunehmendem Eindunkeln verlängerte sich die Belichtungszeit auf den Fotos und immer kompliziertere und kreative Fotos entstanden. Von Einzel-, zu Gruppenportraits, Schriftzügen und Mehrfachabbildungen war alles dabei. Die Faszination und das Engagement der Teilnehmenden waren enorm. Alles in allem ein durchaus gelungener Programmpunkt mit den einen oder anderen Abzügen als Erinnerung.